Die galerie KUB – FORUM für zeitbasierte Kunst und politische Kultur – entstand 2004 durch den Zusammenschluss junger Menschen aus der Zivilgesellschaft Leipzigs, deren Ausrichtung sich überwiegend auf Gegenwartskunst und die urbane Kultur in ihrer Vielschichtigkeit bezieht.

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In der galerie KUB finden jährlich Ausstellungen mit vornehmlich jungen Künstlern und Kulturschaffenden aus dem regionalen, überregionalen und internationalen Raum statt. Dabei interessiert uns neben der künstlerischen Praxis der Aufbau eines sozialen und kulturellen Netzwerks, das den ideellen wie auch materiellen Austausch zwischen verschiedenen Institutionen und deren Protagonisten und jungen Künstlern fördert.

Parallel zum Ausstellungsprogramm finden in der galerie KUB jährlich etwa 90 Einzelveranstaltungen statt. Darunter fallen politische Diskussionsveranstaltungen, Performance, Lesungen und das Sommertheater der Leipziger Cammerspiele, sowie Konzerte aus derJazz-undSinger-Songwriter-Szene.

Durch diese genreübergreifenden Verknüpfungen hat sich die galerie KUB zu einem Ort der Auseinandersetzung mit progressiver Kunst und Kultur entwickelt. Unter progressiver Kultur verstehen wir zukunftsorientiertes Entwickeln, was dem Be- gehren nach emotionaler, politischer und künstlerischer Befreiung entgegenkommt, sowie sozial und kommunikativ orientiert ist.

Unter Mitwirkung der galerie KUB wächst das ehemalige Eisenbahnkraftwerk zu einem Ort der geistigen und kulturellen Produktion. Das Projekt geht auf die Bedürfnisse der einzelnen künstlerischen Genres ein und verknüpft sie miteinander. Die Kunstschaffenden er- halten ideelle wie praktische Werkzeuge an die Hand, die zielgerichtet innovative Kunst-und Kulturproduktionen aus dem lokalen wie internationalen Raum ermöglichen und be- fördern.

Kompetenzzentrum und Künstleraustauschprogramm

Im Fokus der galerie KUB steht die Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Kunst- und Kreativszene Leipzigs, in Kooperation mit dem Kulturamt und verschiedenen Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Eine besondere Möglichkeit, um die Internationalität und Weltoffenheit Leipzigs zu unterstreichen, ist das horizontal angelegte Künstlerprogramm der„WestSideResidenz“. Auf sieben aufeinander folgenden Wohn- und Atelierflächen werden dauerhafte Kooperationen und Künstleraustausche mit Leipzigs Partnerstädten und verschieden internationalen Metropolen angeregt. Kreative aus allen künstlerischen Genres sind eingeladen, ein vierteljährliches Stipendium zu erhalten.

Das „Gleisdreieck“ lebt von Bewegung und Veränderung. Analog zum Residenzprogramm für Künstler wird es temporäre Werkstätten im Außenbereich geben. Formen der Realisierung können aufbereitete Bau- wagen, Güterwaggons oder Übersee- container sein, die wechselnd verschiedenen Künstlern als Wirkungsort bereitgestellt werden.

Probebühne

Für die Realisierung der weiteren oben genannten Vorhaben ist auf dem Areal des „Gleisdreieck“ eine Probebühne für die darstellende, performative und medienübergreifende Produktionen vorgesehen. Für regelmäßige Präsentations- und Diskussionsmöglichkeiten des internationalen Residenzprogrammes und hiesiger Künstler steht eine Ausstellungsfläche im Erdgeschoss zur Verfügung. Darüber hinaus kann diese Fläche als Treffpunkt und Foyer für die Besucher der kulturellen Veranstaltungen dienen, auf der Produkte aus Kunst und Design angeboten werden können.