Wie bereits geschildert, ist die gemeinsame Nutzung aller Veranstaltungsräume für größere Events wie Konferenzen oder Festivals eines der Alleinstellungsmerkmale des „Gleisdreieck“. Das Areal verfügt zu- dem über umfangreiche Flächen im Außenbereich, von denen ein maßgeblicher Teil für die offene Nutzung zur Verfügung steht.

Zum einen soll jeder Veranstaltungsstätte eine Freifläche nördlich des Gebäudes zu- geordnet werden, in Summe beträgt die Größenordnung ca. 1.000 m2. Diese Flächen sind während des laufenden Betriebs nur durch Einlasskontrollen zugänglich und können nur von Gästen der Veranstaltungen genutzt werden.

Nördlich an die Außenbereiche soll eine Veranstaltungsfläche für Aktivitäten mit niedrigschwelligem Zugang anschließen. Diese ist generell nicht umfriedet und steht für kleinere Open Air-Veranstaltungen, -Theater oder Sommerkino zur Verfügung. Vorgesehen ist eine Verbindung aus erprobten und innovativen Formaten:

  • Familienfestivals
  • Freilicht-Festivals
  • Flohmärkte
  • Lichtkunst-Märkte
  • u.a.

Durch Einrichtungen wie einem Beachvolleyball-, Basketball- und Bolzplatz erhalten außerhalb von Veranstaltungen Menschen verschiedener Generationen und vielfältigem sozialen Hintergrund Anlass und Möglichkeit, sich zu treffen und sportlich zu betätigen. Ein ähnliches Ziel verfolgt das Projekt mit dem geplanten Kinder- und Erwachsenenspielplatz. Wieder stehen Begegnung und gemeinsame Nutzung durch mehrere Generationen im Vordergrund des innovativen Vorhabens.

Gemeinsam mit Leipziger Umweltverbänden soll auf einem weiteren Bereich von circa 1.000 m2 ein Stadtgarten entstehen. Neben ökologischen Aspekten, speziell bezüglich des Artenschutzes, soll hier Anwohnern die Möglichkeit gegeben werden, sich in einem wertvollen Sozialraum gärtnerisch zu betätigen. Sinnvoll und erwünscht ist auch eine Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, die damit die Möglichkeit erhalten, Kindern Natur und Garten in einem attraktiven Rahmen näher zu bringen.