Soziale Nachhaltigkeit drückt sich durch ein offenes, mitwachsendes Organisationsmodell aus. Das Projekt wendet sich entschieden gegen Gewalt und Diskriminierung in jeder Form und bekennt sich ausdrücklich zu Offenheit, Vielfalt, Begegnung und Beteiligung.

Das „Gleisdreieck“ ist ein wertvoller Erfahrungsraum für neue Formen von Partizipation und Entscheidungsfindung. Ergebnisse dieser Ansätze sind bereits in der ersten Planungsphase sichtbar und haben maßgeblich zum Erreichen der ersten Meilen- steine beigetragen.

Nachhaltige Formen für Kommunikation und gemeinsames Gestalten sind von An- fang an Basis der Stiftungsarbeit und setzen sich später im laufenden Betrieb mit Gästen und Mitwirkenden fort. Die Bereitstellung von Räumen zu niedrigen Mieten bzw. ohne Kosten ist ein wirksames Mittel zur Unterstützung finanziell schwacher Kulturschaffender und engagierter Bürger und damit ebenfalls ein Baustein sozialer Nachhaltigkeit.

Über die Etablierung eines Gremiums sollen die späteren Nutzer, Besucher und die Nachbarschaft in die Entscheidungsprozesse während des Betriebes eingebunden werden und so aktiv die Entwicklung des Projekts gestalten.