Der Verlust offener Räume trifft nicht nur Kulturschaffende, sondern behindert auch das Engagement der Zivilgesellschaft als unverzichtbaren Bestandteil der Demo- kratieentwicklung. Es fehlen „dritte Orte“ für Begegnung und Austausch zwischen Bevölkerungsgruppen, Kulturen und Generationen. Bestehende Orte können trotz des öffentlichen Interesses selten langfristig erhalten werden. Neue Räume zu schaffen und zu etablieren ist in der Regel noch wesentlich schwieriger.

Das „Gleisdreieck“ sichert nachhaltig den Bestand wertvoller Freiräume für Begegnung und zivilgesellschaftliches Engagement. Ein Teil der geplanten Räumlichkeiten wird ausdrücklich der Nutzung durch Vereine, Initiativen und Projekte zur Verfügung stehen.

Das Projekt nutzt die verbindende Wirkung von Kunst und Kultur auch, um den gesellschaftlichen Dialog über die Grenzen von Bezugsgruppen und „Kommunikations- blasen“ hinweg zu aktivieren. Durch die Förderung von Bürgerbeteiligung und Zivil- courage setzt das „Gleisdreieck“ auch auf gesellschaftlicher Ebene als Leuchtturmprojekt positive Impulse für die Zukunft.