Eine Stärke des Projekts ist dessen branchenübergreifende Vernetzung der Akteure. Im „Gleisdreieck“ arbeiten Soloselbständige und Unternehmen mit unterschiedlichem Hintergrund fruchtbar zusammen. Synergieeffekte durch die örtliche und inhaltliche Nähe werden zu der Energiequelle der Zusammenarbeit schlechthin. Schon in der Planungsphase zeigt sich ein hohes Potenzial für positive Impulse und Entwicklungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene.

Kunst und Kultur sind von ihrem Wesen her der Entdeckung und Erschaffung des Neuen und des Unbekannten verpflichtet. Entwicklung und Evolution sind ihnen immanent. Sie initiieren Veränderung und liefern prägende Impulse für die Zukunft der Gesellschaft. Das betrifft die Werke, das Publikum und die Künstler an sich. In diesem Sinn versteht sich das Projekt ausdrücklich als Beitrag zu einer wünschenswerten Zukunft und einer positiven Entwicklung der Region.

Die Kunst- und Kulturszene kann selten kostendeckend agieren und ist somit oft auf Zuschüsse angewiesen. Es ist daher dringend notwendig, die Räume zu Kosten zur Verfügung zu stellen, die von den Nutzern auch problemlos getragen werden können und ihnen die notwendigen Spielräume für ihre kulturell- und künstlerisch-inhaltliche Arbeit sichert.